Die Löschgruppe Ottenhausen der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim.
   
Die Löschgruppe Ottenhausen gehört neben den Löschgruppen Vinsebeck, Sandebeck und Grevenhagen zum 3. Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim. In diesen Gemeinden steht sie für Brand- und Hilfe-leistungseinsätze 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Bei größeren Schadensereignissen auch im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus. Kleinere Einsätze werden von der Löschgruppe alleine abgearbeitet. Die Alarmierung erfolgt ausschließlich über digitale Meldeempfänger. Zurzeit besteht die Löschgruppe aus 18 aktiven Kameraden, 10 Kameraden in der Ehrenabteilung, sowie 3 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr.
| Löschgruppenführer |
Günter Eilert |
Hauptbrandmeister
Telelefon: 0 52 33 - 60 49
|
| Stellv. Löschgruppenführer |
Georg Wiechers |
Oberbrandmeister
Telelefon: 0 52 33 - 38 35 55
|
| Stellv. Löschgruppenführer |
Jochen Steinkühler |
Hauptbrandmeister
Telelefon: 0 52 33 - 95 25 00
|
| Schriftführer |
Heribert Flügel |
Unterbrandmeister |
| Kassierer |
Klaus Wiechers
|
Unterbrandmeister |
Dienstplan der Löschgruppe: www.feuerwehrsteinheim.de
Die Geschichte der Feuerwehrspritze von 1828.
 
Aufgrund immer wieder auftretender Brände im Dorf hegte man schon seit längerer Zeit den Wunsch, eine Feuerwehrspritze anzuschaffen. So bekam Ottenhausen in diesem Jahr die langersehnte erste Spritze. Sie wurde angefertigt vom Mechanicus Strickling aus Blomberg und kostete 490 Taler. Dieses war zu dieser Zeit eine enorm hohe Geldsumme. Diese Spritze kam auch des Öfteren in den Nachbarorten zum Einsatz. Aus einem Schriftstück geht hervor, das am 19. Juli 1868 eine Feuersbrunst in Billerbeck ausbrach, zu der auch die Ottenhauser Männer mit einigen Pferdewagen und der Spritze eilten.
Die Spritze ist mit einer mechanischen Technik ausgerüstet. Auf dem stabilen Fahrwerk ist ein Behälter aus Holz angebracht, der innen mit Blech beschlagen ist und ca. 500 Liter Löschwasser fasst. Das Wasser wurde bei Bränden mit Holz- und Ledereimern in die Spritze gegossen. Man betätigte den großen eisernen Wipphebel mit 4 starken Männern. Jeweils hinten und vorne befindet sich ein Zylinder mit beweglichen Kolben, wobei die Kolbenstange mit der Wippe verbunden ist. Beim Hoch- und Herunterdrücken des großen Hebels wird das Wasser zugleich angesaugt und durch die anmontierten Schläuche zum Brandherd gedrückt. Die Spritze wurde von zwei Pferden gezogen.
Von 1928 bis 1950 stand die Spritze im alten Spritzenhaus im Ortskern, vor der alten Schule. Anschließend ging die Spritze für 50 Jahre nach Corvey ins Museum. Zum Jubiläumsjahr 2000 (1150 Jahre Ottenhausen) kam sie wieder nach Ottenhausen zurück. Genau 100 Jahre nach Anschaffung der Spritze wurde im Jahre 1928 die Freiwillige Feuerwehr Ottenhausen gegründet. Die Wehr bestand damals aus 30 Feuerwehrmännern.
Seit Februar 2011 steht die Spritze im Feuerwehrmuseum Kirchlengern (Kreis Herford), wo sie restauriert und ausgestellt wird. Sie ist dort das älteste Stück dieser Art.
Moderne Gerätschaften zur Brandbekämpfung heute.
    
Das aktuelle Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6) wurde durch die Stadt Steinheim Anfang des Jahres 2004 neu angeschafft und bei der Löschgruppe Ottenhausen in Dienst gestellt. Im Mannschaftsraum ist Platz für 9 Feuerwehrmänner. Die Ausstattung des LF 10/6 umfasst vornehmlich Gerätschaften zur Brandbekämpfung und Förderung von Löschwasser, außerdem Gerätschaften zur Durchführung von kleinen technischen Hilfeleistungen. Das Fahrzeug verfügt über einen auf dem Fahrzeugdach befindlichen Lichtmast (2 x Flutlichtstrahler 1000 Watt), eine vierteilige Steckleiter, eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe FP 10/10, einem Löschwassertank von 600 Liter Inhalt, 50 m Druckschlauch S 25 mit Hohlstrahlrohr und vier Atemschutz-geräte (zwei davon im Mannschaftsraum, die schon während der Anfahrt angelegt werden können). Des Weiteren gehören zur Beladung ein Stromerzeuger (6 kVA), ein Beleuchtungssatz (2 Flutlichtstrahler 1000 Watt auf Stativ), eine tragbare Feuerlöschkreiselpumpe TS 8/8, eine Motorsäge, einen Überdrucklüfter und eine Tauchpumpe (TP4/1).

|