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Die Projekte
Ottenhausen Bundesgolddorf 1993.
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Die Dorfgemeinschaft freut sich über die Auszeichnung zum 'Golddorf'. |
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten richtet jährlich den Wettbewerb 'Unser Dorf soll schöner werden' aus. Schirmherr ist der Bundespräsident. 1993 haben sich 5509 Dörfer an dem Wettbewerb beteiligt. Von diesen wurden in Kreis-, Regional- und Landesentscheiden 47 Dörfer für den Bundeswettbewerb nominiert. Von diesen erhielten 12 Dörfer, darunter Ottenhausen, eine Goldmedaille. Die Bewertung erfolgte durch eine achtköpfige Bewertungskommision unter Leitung von Gräfin Sonja Bernadotte, Präsidentin der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft. Die Kommission hatte im August und September 1993 die Dörfer besucht und nach einem festen Bewertungskatalog begutachtet.
Zur Bewertung wurden folgende Bereiche herangezogen:
- allgemeine Entwicklung und Gestaltung des Ortes
- bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen
- Baugestaltung des Ortes im öffentlichen und privaten Bereich
- Grüngestaltung des Ortes im öffentlichen und privaten Bereich
- Ort in der Landschaft
Dabei wurde die Ausgangslage der Dörfer als Bezugspunkt zugrundegelegt, so daß die Verbesserungen durch den Bürger Maßstab für den bundesweiten Vergleich waren.
Auszug aus der Würdigung für Ottenhausen
Das Dorf Ottenhausen hat sich entschlossen, mit konzeptioneller und finanzieller Hilfe des Landes Vorbildfunktionen eines 'ökologischen Dorfes der Zukunft' zu entwickeln. Das 1985 begonnene Dorferneuerungsvorhaben wurde damit unter ganzheitlichen Gesichtspunkten vertieft. [...]
Grundlage für die Entwicklung und Gestaltung des überwiegenden Wohnortes sind gemeindliche Grundplanungen, insbesondere der Dorfentwicklungsplan und aus ihm entwickelte ökologische Ideen [...]. Die Bürger arbeiten aktiv an der Entwicklung des Lebensraums Dorf [...] mit. [...]
Die bereits realisierten Einzelmaßnahmen [...] sind anerkennenswerte bürgerschaftliche Leistungen und der Nachweis, daß die Bürger freiwillig ihren Lebensraum nachhaltig verändern wollen. Das vielfältige Gemeinschaftsleben sichert die soziale und kulturelle Lebensqualität.
Die bauliche Aufwertung der ortsbestimmenden Häuser ist gelungen, wobei die Verbesserung angrenzender Elemente wie Traufbereiche, Mauern, Zäune, Vorgärten, Grünsäume und Lebensräume für Tiere im Haus [...] vorbildhaft einbezogen wurden. [...]
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Nicht zuletzt solche Bauerngärten trugen zu dem Erfolg im Wettbewerb bei. |

